Ziele

Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie reagieren auf viele Umwelteinflüsse besonders empfindlich und können sich manchen Belastungssituationen schwerer entziehen. Im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht und ihrer Körperoberfläche trinken Kinder mehr Wasser, nehmen mehr Nahrung zu sich und atmen intensiver als Erwachsene. Sie nehmen daher verhältnismäßig mehr Schadstoffe auf und können diese in der Regel schlechter abbauen, da ihre Organsysteme noch nicht völlig ausgereift sind.

Kinder und Jugendliche haben andere Bedürfnisse als Erwachsene, die sie aber aufgrund einer sich rapide verändernden Lebensumwelt immer weniger befriedigen können. Ihre Bewegungsfreiheit und die damit zusammenhängende Möglichkeit, sich selbst zu erfahren und zu erproben, ist zunehmend eingeschränkt. Einhergehend mit verändertem Ess- und Freizeitverhalten sind zivilisatorisch bedingte Erkrankungen wie Haltungsschäden, Übergewicht und juveniler Diabetes mehr und mehr im Kommen.

Kinder können ihre Interessen und Bedürfnisse nicht selbst vertreten und sind auf Erwachsene angewiesen, die ihre Belange wahrnehmen und sich dafür öffentlich einsetzen.